Standpunkte und Positionspapiere

ANTRAG - Rheinbrücke zwischen Rüdesheim und Bingen

11.07.2016

Der Kreistag möge beschließen: Der Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises spricht sich für den Bau einer regionalen Brücke zwischen Rüdesheim und Bingen aus und unterstützt das im Koalitionsvertrag dargelegte Vorhaben der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung, dafür eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Der Kreisausschuss wird beauftragt, diesbezüglich mit den Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz Gespräche zu führen mit dem Ziel, die Planungen zum Bau der Brücke in diesem Sinne fortzusetzen (Machbarkeitsstudie, Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan). Insbesondere bedarf es einer Überprüfung und Aktualisierung der 2005 vorgelegten Umweltgutachten sowie einer Neubewertung der betroffenen Verkehrsströme. Anschließend ist ein entsprechendes Raumordnungsverfahren durchzuführen. Begründung Der Koalitionsvertrag der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung sieht vor, eine Machbarkeitsstudie für eine Brücke zwischen Rüdesheim und Bingen in Auftrag zu geben, falls die betroffenen Landkreise dieses Vorhaben unterstützen und sich finanziell beteiligen. Die kürzlich im Kreistag Mainz-Bingen erfolgte Ablehnung der Studie ignoriert die Dringlichkeit der Maßnahme sowie den Bürgerwillen. Die Brücke muss jedoch als dringende Verkehrsinfrastrukturmaßnahme aufgegriffen und realisiert werden. Auf einer Flusslänge von 90 km, zwischen Mainz und Koblenz, gibt es keine Brücke zur Überquerung per Kfz. Die Sperrung der Schiersteiner Brücke und der dadurch erfolgte Verkehrsinfarkt im letzten Jahr, oftmalige Teilsperrungen der B 42 und Hochwasserlagen zeigen, wie notwendig eine Rheinquerung und somit auch Ausweichstrecke an dieser Stelle ist. Sie stellt jedoch nicht allein eine Stärkung der Verkehrsinfrastruktur dar, sondern ist auch für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Wirtschaft, Gewerbe, Handel und Tourismus in der Region von großer Bedeutung.



Der Kreisausschuss wird beauftragt, diesbezüglich mit den Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz Gespräche zu führen mit dem Ziel, die Planungen zum Bau der Brücke in diesem Sinne fortzusetzen (Machbarkeitsstudie, Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan).
Insbesondere bedarf es einer Überprüfung und Aktualisierung der 2005 vorgelegten Umweltgutachten sowie einer Neubewertung der betroffenen Verkehrsströme. Anschließend ist ein entsprechendes Raumordnungsverfahren durchzuführen.

Begründung
Der Koalitionsvertrag der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung sieht vor, eine Machbarkeitsstudie für eine Brücke zwischen Rüdesheim und Bingen in Auftrag zu geben, falls die betroffenen Landkreise dieses Vorhaben unterstützen und sich finanziell beteiligen.
Die kürzlich im Kreistag Mainz-Bingen erfolgte Ablehnung der Studie ignoriert die Dringlichkeit der Maßnahme sowie den Bürgerwillen.
Die Brücke muss jedoch als dringende Verkehrsinfrastrukturmaßnahme aufgegriffen und realisiert werden. Auf einer Flusslänge von 90 km, zwischen Mainz und Koblenz, gibt es keine Brücke zur Überquerung per Kfz.
Die Sperrung der Schiersteiner Brücke und der dadurch erfolgte Verkehrsinfarkt im letzten Jahr, oftmalige Teilsperrungen der B 42 und Hochwasserlagen zeigen, wie notwendig eine Rheinquerung und somit auch Ausweichstrecke an dieser Stelle ist. Sie stellt jedoch nicht allein eine Stärkung der Verkehrsinfrastruktur dar, sondern ist auch für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Wirtschaft, Gewerbe, Handel und Tourismus in der Region von großer Bedeutung.