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Eltville

Güterbahnhofsareal: Stadtverordnetenbeschluss darf nicht ignoriert werden

Die Fraktionsvorsitzenden der im Bündnis "buntstattschwarz" kooperierenden Parteien SPD, GRÜNE und FDP sind sehr verwundert über die Pressemitteilung des Bürgermeisters zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofareals.

OV-Eltville 18.4.2018 -

Kunkel ignoriert den Beschluss der Stadtverordneten
Die Aussage Kunkels, dass dort aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung eine reine Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern erfolgen soll, sei so nicht richtig.
Vielmehr habe die Stadtverordnetenversammlung im März 2017 einstimmig beschlossen, dass neben der wohnbaulichen auch eine gewerbliche Nutzung Ziel und Zweck des Bebauungsplans sein soll.
Es könne nicht angehen, dass der Bürgermeister diese Beschlusslage zugunsten einer reinen Wohnbebauung aushebeln wolle. Der Investor des dortigen Geländes müsse seine Planung an dieser Beschlussfassung ausrichten, fordern die drei Fraktionsvorsitzenden.
Magistrat durchaus nicht  mit einmütiger Meinung
So sei dies auch im Magistrat kritisch vorgebracht worden. Deshalb sei auch die Darstellung nicht korrekt, dass das Gremium den Planungen einstimmig zugestimmt hätte. Vielmehr sei über die Planungen zur Bebauung des Güterbahnhofareals im Magistrat kein Beschluss gefasst worden.
Optimaler Standort für Gewerbeansiedlung
Für SPD, GRÜNE und FDP bleibt der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hingegen weiterhin maßgebend, vor allem auch angesichts der Tatsache, dass die Stadt händeringend nach Gewerbeflächen suche. Die sich bietende Chance am alten Güterbahnhofsgelände müsse für eine Ansiedlung durch kleinere Handwerksbetriebe oder Dienstleistungsunternehmen genutzt werden.

 

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