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Oestrich-Winkel

Rheingaubad soll erhalten werden

Unnötige Schärfe in der Diskussion nicht nachvollziehbar.

OV-Oestrich-Winkel 8.7.2018 -

„Gut ist es, dass intensiv über die Zukunft der Rheingauer Bäderlandschaft diskutiert wird“, kommentiert Björn Sommer, Fraktionsvorsitzender der FDP in Oestrich-Winkel die Diskussion, die im Zusammenhang mit dem Erhalt des Geisenheimer Rheingaubades entstanden ist. „Das zeigt doch, dass allen Akteuren zumindest der Erhalt des Bades in Geisenheim gemein ist. Wir sind der Meinung, dass ebenfalls bereits jetzt eine Auseinandersetzung darüber beginnen muss, wie künftig eine gemeinschaftlich-solidarische Organisation aller Rheingauer Bäder aussehen soll“, erklärt Sommer weiter.

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) in Oestrich-Winkel hat sich der Vertreter der FDP auch entsprechend Verhalten. Die HFA-Entscheidung zur Zahlung der Solidarabgabe ist nicht an die Prüfung eines Bäderverbandes gekoppelt – diese soll allerdings zeitnah geprüft werden. Die weitere Ergänzung hinsichtlich eines abzuschließenden und der Stadtverordnetenversammlung, vor der ersten Zahlung der Solidarabgabe, vorzulegenden Vertrages erachtet die FDP als selbstverständlich. Das gehört zu einer ordentlichen Vereinbarung dazu. Dies wurde in der Ausschusssitzung nicht von allen Parteien so gesehen. Daher ist es umso erfreulicher, dass Geisenheim das scheinbar genauso sieht.

„Sehr erfreulich war, dass der Betriebsleiter des Geisenheimer Rheingaubades in der Ausschusssitzung für Rückfragen zur Verfügung stand. Hier konnte die Vorlage des Geisenheimer Bürgermeisters näher präzisiert werden, wo dies notwendig war. Alle Fragen konnten allerdings noch nicht geklärt werden“, so Sommer weiter.

Gerne steht die FDP Oestrich-Winkel für weiterführende Diskussionen zur Verfügung. „Wir freuen uns darüber die noch ausstehenden Informationen zu erhalten, um guten Gewissens weiter diskutieren zu können. Das muss einer, in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktion, doch aber zugestanden werden. Sonst bräuchte man keine Parlamentsberatungen – das sieht unser System nun einmal so vor, auch wenn das bedeutet, dass Entscheidungen nicht schnellstmöglich gefällt werden können. Nach unserem Verständnis ist es die Aufgabe des Parlaments kritisch zu prüfen und zu hinterfragen, das tun wir gerne“, so Sommer abschließend.

 

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