Aktuelles

Idsteiner Land

Lösung für Tournesolbad in Sicht - Fortschritte bei den Verhandlungen werden begrüßt

Die FDP-Fraktion begrüßt die offensichtlich am vergangenen Montag erzielten Fortschritte für eine baldige Wiedereröffnung des Idsteiner Tournesolbades. Da offensichtlich alle Bemühungen der österreichischen Oberbank Investoren für das Bad zu finden nicht zum konkreten Vertragsabschluss geführt haben, habe die Stadt Idstein die Initiative für einen Kauf ergriffen.

OV-Idsteiner Land 16.1.2019 -

„Im Sinne der nunmehr seit über einem Monat freigestellten Mitarbeiter des Bades und auch im Hinblick auf die Notwendigkeit eines Hallenbades für die gesundheitliche Infrastruktur des Idsteiner Landes halten wir die Absicht der Stadt Idstein nach jahrelanger erfolgloser Investorensuche das Bad selbst zu erwerben für unumgänglich,“ sind sich die FDP-Stadtverordneten, Roland Hoffmann und Christian Ehrentraut einig.

Im Hinblick auf die Gesamtkosten für die Stadt gebe es allerdings noch viele unbekannte Positionen, die der Magistrat nun schnell abklären müsse. Dazu gehören vor allen Dingen die notwendigen Reparatur- und Sanierungskosten.

„In den vergangen Jahren wurden da sehr unterschiedliche Zahlen genannt und die Stadtverordneten sollten vor einer Entscheidung wissen, welche Kosten kurzfristig zur schnellen Wiederaufnahme des Badebetriebes notwendig seien und darüber hinaus, welche Kosten mittel -und längerfristig investiert werden müssen, um das Bad auf einen guten Erhaltungszustand zu bringen“ fordern Hoffmann und Ehrentraut.

Außerdem sei bisher nicht bekannt, ob und in welcher Höhe für den künftigen Betrieb des Bades durch eine Betreibergesellschaft laufende Zuschüsse der Stadt Idstein erforderlich seien.

„In Anbetracht der verfahrenen Situation, zu der die vor ca. 10 Jahren abgeschlossenen ungünstigen Verträge mit einer Bürgschaft durch die Stadt Idstein in Höhe von 26 Mio. Euro gehören sowie ein drohender Gerichtsentscheid, der die Stadt wahrscheinlich zu hohen jährlichen Pachtzahlungen verpflichten würde, ist der nun beabsichtige Kauf durch die Stadt wahrscheinlich die letzte Möglichkeit das Bad nicht zu einer Bauruine verkommen zu lassen,“ beurteilen Hoffmann und Ehrentraut die jüngste Entwicklung.

Es gehe nun darum, das Bad zügig wieder in Betrieb zu nehmen, damit Mitarbeiter, Abonnenten und alle anderen Nutzer schnell wieder Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit des Bades inklusive Saunabetrieb und Fitnesscenter finden würden.

Dazu müsse der Magistrat nun schnell die für eine solide Entscheidung notwendigen Zahlen und Fakten den Stadtverordneten vorlegen. Hoffmann und Ehrentraut dazu: „Wir wollen das Bad erhalten aber keine Katze im Sack kaufen.“

 

Kommentar schreiben

Kommentare