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FDP fordert Einrichtung einer Projektgruppe für Rüdesheimer Bahnübergang

„Ministerpräsident Volker Bouffier muss jetzt nachdrücklich an sein Wahlversprechen aus dem letzten Jahr erinnert werden, die Planungen bei Hessen Mobil zur Beseitigung des Rüdesheimer Bahnübergangs beschleunigen zu wollen,“ kommentiert der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagabgeordnete Stefan Müller die aktuelle Debatte.

Foto: Wiesbadener Tagblatt

Kreis 28.1.2019 -

Schleppende Alternativplanung seit 2012
Seit der Absage des Bundes Ende 2012, einen Bahntunnel zu realisieren, habe Hessen Mobil den Auftrag, diesbezüglich nach einer alternativen Lösung zu suchen. Angesichts des Zuschlags für die Bundesgartenschau 2029 sei dieses Vorhaben für Rüdesheim und das Mittelrheintal von besonderer Dringlichkeit.
Offensichtlich sei hier seitens Hessen Mobil wieder einmal nicht konsequent gehandelt worden, so die Freien Demokraten. Dies dürfe aber nicht auf dem Rücken der Rheingauer Bürger und der Besucher der Bundesgartenschau ausgetragen werden.
Projektgruppe mit zeitnahem Planungsergebnis
„Deswegen muss die Landesregierung jetzt schnellstmöglich eine Projektgruppe einsetzen, um noch rechtzeitig vor Beginn der Bundesgartenschau zu einer annehmbaren Lösung zu kommen,“ fordert Müller.
Wenn die Bundesgartenschau eine Chance für die Region werden solle, müsse das Projekt in Rüdesheim, idealerweise als Straßentunnel unter der Bahntrasse, durchgeführt und die Planung umgehend beschleunigt werden.
Die ständigen Ausflüchte und Rückberufung auf Verantwortlichkeiten anderer Behörden seitens Hessen Mobil seien nicht weiter akzeptabel und müssten ein Ende haben.

 

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