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Oestrich-Winkel

Die FDP Oestrich-Winkel informiert sich...im Mehrgenerationenhaus (MGH)

Das Mehrgenerationenhaus in Winkel - ein sinnvolles Angebot für Jung und Alt

OV-Oestrich-Winkel 16.10.2018 -

Anlässlich des Besuchs des FDP Ortsverbandes Oestrich-Winkel im Mehrgenerationenhaus in Winkel bestätigte sich die Haltung der Oestrich-Winkeler Liberalen: Es war richtig, das Winkeler Josefshaus nicht zu kaufen. Bei einem Kauf des Gebäudes hätte die Stadt nicht überschaubare Mittel in eine denkmalgeschützte Immobilie investieren müssen. Die Entscheidung für einen Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Winkeler Grundschule war absolut richtig.


Das Obergeschoss des Josefshauses ist lediglich über eine Holztreppe zu erreichen. Wie es um die Brandschutzbedingungen steht, scheint selbst für Nichtfachleute zweifelhaft. Das Raumangebot erscheint ebenfalls für die vielfältigen Veranstaltungen und Beratungsangebote nicht ausreichend. Hier ist nach Meinung der FDP Ortsvorsitzenden Gertie Zielke-Neblett viel Flexibilität und Einsatz der Mitarbeiter erforderlich.

Diese Mitarbeiterinnen, die Leiterin des Mehrgenerationenhaus, Frau Christiane Kompch-Maneshkarimi und eine Halbtagskraft leisten eine hervorragende Arbeit.

Das Angebot des MGH bietet Beratungen bei Pflegebedürftigkeit, Schuldner- und Insolvenzproblemen, psychosoziale Beratungen, Sozialberatung, Wohnbauberatung im Alter und bei Behinderung, haushaltsnahe Dienstleistungen, Hebammensprechstunde und eine Tagesmutter-und Babysitterbörse.


Ebenso bietet die HUFAD Rheingau in den Räumen des MGH in Winkel montags und freitags Gruppenbetreuungen für Alzheimer- und Demenzpatienten an.

Im Rahmen der Weiterbildung finden Bildungs-, Kreativ- und Präventionskurse statt. So finden zum Beispiel PC- und Englischkurse für Senioren, Flötenkurse für Kinder, Deutschkurse für Menschen mit Migrationshintergrund, Gedächtnistraining, Aquarellmalerei und verschiedene Gymnastik- und Bewegungsprogramme statt. Für die frühkindliche Erziehung und Entwicklung der Kinder im Schulalter werden Kurse und Beratungen angeboten. Jeden zweiten Mittwoch im Monat bietet das MGH ein Mittagessen zu einem sehr fairen Preis für Jung und Alt an. Ergänzt wird dieses vielseitige Angebot auch durch das einmal im Monat stattfindende Repair Café, einen digitalen Stammtisch, den Spiele- und den Mädchen Treff.

Das Mehrgenerationenhaus kann in diesem Jahr sein zehntes Bestehen feiern. Seit 2008 hat sich die Ausgestaltung des Angebots weiterentwickelt und den Gegebenheiten unserer Zeit angepasst. Das Angebot des MGHs wird nicht nur von Oestrich-Winkelern, sondern auch von Menschen aus dem gesamten Rheingau gut angenommen. Bis 2020 ist die Finanzierung des MGH gesichert. Inklusive aller Fördermittel immerhin ein Betrag von ca. 60.000 EUR – jährlich.

Ohne die Menschen, die ehrenamtlich dieses gesamtheitliche Programme betreuen, wäre dieses Angebot aus vielerlei Hinsicht nicht möglich, so Christiane Kompch-Maneshkarimi.

Sofern das MGH einen neuen Standort bezieht, ist es wünschenswert, am neuen Ort das MGH- Angebot auf Grund der besseren Raumverhältnisse noch bedarfsorientierter bzw. zielgruppenorientierter gestalten zu können. Besonders erfreulich wäre es, dass es in dem neuen MGH auch den bisher fehlenden Jugendraum geben könnte. Eine Forderung, so der Fraktionsvorsitzende Björn Sommer, die die FDP seit mehr als 10 Jahren thematisiert hat. Hierdurch wird nunmehr auch die bisweilen im Rahmen des MGH nur spärlich abgebildete Generation „Jugend“ einen festen Platz finden können.

Abschließend, da waren sich alle einig, ist die Freude über den Erfolg des Mehrgenerationenhauses groß. „Wir freuen uns auf die Fortentwicklung des Angebots in den neuen Räumen. Die Liberalen werden das MGH auch weiterhin unterstützen“, so Zielke-Neblett abschließend. Unser Dank gilt neben den hauptamtlich Beschäftigten des Mehrgenerationenhauses insbesondere auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern und bürgerschaftlich Engagierten in jedem Bereich der vielfältigen MGH-Arbeit.

 

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