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Idsteiner Land

Einigkeit bei der FDP in Idstein

Nach dem Beschluss vom 21. Februar 2019, die Bürgermeisterwahl in Idstein auf den 26. Mai 2019 zu legen, stellte sich für viele die Frage, ob sich in so kurzer Zeit überhaupt Gegenkandidatinnen und –kandidaten finden ließen, die Amtsinhaber Christian Herfurth herausfordern. Mittlerweile haben allerdings bereits zwei Mitbewerber um das Amt ihre Kandidatur öffentlich gemacht, von denen Peter Christian Ehrentraut am 11. März auch formal von der Mitgliederversammlung seiner Partei, der FDP, einstimmig nominiert worden ist. Er setzt auf den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.

Stefan Müller (links) , Kreisvorsitzender der FDP im Rheingau-Taunus-Kreis, MdL und Roland Hoffmann(rechts), Vorsitzender der FDP Idsteiner Land, gratulieren Christian Ehrentraut zu seiner Wahl als Bürgermeisterkandidat.

OV-Idsteiner Land 14.3.2019 -

Ehrentraut, der der Partei erst seit 2013 angehört und seit 2016 ein ehrenamtliches politisches Mandat inne hat, ist im Jahre 1989 mit seinen Eltern aus der DDR geflohen, als noch niemand die Öffnung der Mauer im selben Jahr für möglich gehalten hätte. Seitdem hat er sich in Idstein verwurzelt und ist der Stadt immer treu geblieben, auch wenn er gleichzeitig die Welt durch langjährige berufliche Auslandstätigkeiten kennengelernt hat.

Aus der Kenntnis Idsteins seit genau 30 Jahren, aber auch durch die interkulturelle Erfahrung dessen, der internationale Lehr- und Wanderjahre hinter sich gebracht hat, weiß der selbständige Unternehmer, worauf es im Kern immer ankommt, wenn man zum Wohle einer Gruppe, Gesellschaft oder Stadt agieren möchte. Konsequenterweise lautet Ehrentrauts Motto daher: Zuhören – Verstehen – Handeln.

„Gerade in einer Gemeinde wie Idstein, der ihre 11 Ortsteile der Kernstadt im Zuge der zurückliegenden Gebietsreform nicht immer freiwillig zugeschlagen wurden, kommt es darauf an, die ortsteil-spezifischen Themen und Fragestellungen als Lernender von den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu erfahren, ihre Perspektive zu respektieren und im Miteinander allgemeinverträgliche Lösungen nicht nur zu erarbeiten, sondern diese auch umzusetzen. Dafür werde ich einstehen, denn in meinem Verständnis ist es höchste Zeit, dass die Verwaltung sich wieder an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert, nicht an ihnen vorbei agiert.“ Ehrentraut möchte ein Bürgermeister sein, der sich als Erster Diener seiner Stadt versteht.

Dennoch tritt der zweifache Familienvater mit durchaus eigenen, zukunftsorientierten Ideen an, die davon zeugen, dass Ehrentraut seit 20 Jahren wirtschaftliches Denken mit verantwortungsvollem Handeln erfolgreich zu vereinigen weiß. Denn ihm sei klar, dass gerade der Bürgermeister in seiner Arbeit auch in einer Verpflichtung zukünftigen Generationen gegenüber stünde und sich daran auch messen lassen müsse.

Der studierte Politologe, der auch in Jura und Soziologie Abschlüsse und Zertifikate vorweisen kann, reißt seine Ideen für ein Idstein mit Zukunft auf seiner Webseite an – legt aber gleichzeitig großen Wert darauf, dass im Wahlkampf wie für den Fall seiner Wahl zum neuen Bürgermeister von Idstein der direkte Weg zu den Bürgerinnen und Bürgern und der fortlaufende persönliche kommunikative Austausch mit ihnen das Fundament für eine Arbeit im Sinne des Stadt- und Bürgerwohls darstelle. Also ganz im Sinne von Ehrentrauts Motto.

 

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