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FDP Oestrich-Winkel fordert „Tübinger Modell“

OV-Oestrich-Winkel 30.3.2021 -

Das „Tübinger Modell“ stellt eine probate Möglichkeit dar, das soziale und gesellschaftliche Leben wieder ein Stück weit zulassen zu wollen – dort wo es möglich ist. Aus diesem Grund beginnen die neu gewählten Vertreter der FDP-Fraktion in Oestrich-Winkel unmittelbar mit ihrer Arbeit. „Die Bürgerinnen und Bürger in Oestrich-Winkel haben ein Recht darauf, zügig Perspektiven aufgezeigt zu bekommen. Wir wollen an die gute Arbeit der Liberalen in den vergangenen Jahren anknüpfen und ohne unnötigen Verzug mit der Sacharbeit beginnen“, so die beiden neuen Stadtverordneten Marius Schäfer und Johannes Lahr.
Deshalb fordern die Freien Demokraten der Stadt Oestrich-Winkel den Magistrat dazu auf, zu prüfen, ob das „Tübinger Modell“ für eine erweiterte Öffnung des öffentlichen Lebens übernommen werden kann.
Im Tübinger Modell vergibt die Stadt Tübingen nach einem negativen Test eine personalisierte Bescheinigung. Dieses Tagesticket berechtigt zum Besuch der Geschäfte, der Außengastronomie und letztendlich von Kulturveranstaltungen. Für den gesamten Rheingau ist dieses Modell ideal, um die vielen kleinen Läden und die Außengastronomie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
Das Land Hessen wird zeitnah mehrere Modellstädte zulassen. Daher bitten die Liberalen bereits in der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung am 19 April den Magistrat, Oestrich-Winkel und die Gesamtregion Rheingau als etwaige „Modellregion“ dem Ministerium vorzuschlagen.
„Uns erscheint der Rheingau als gut überschaubare Region und daher auch umsetzbare Einheit dieses Modellversuches. Nach unseren Informationen hat sich Rüdesheim bereits um die Aufnahme als Modellkommune beworben, auch in Eltville gibt es entsprechende Ideen. Auch das ist eine Form der Interkommunalen Zusammenarbeit. Warum nicht auch in Krisenzeiten?“, so die beiden Liberalen.
Den vielen Kultur-, Gastronomie- und Gewerbetreibenden dürfe nicht fortwährend die Perspektive genommen werden, ganz im Gegenteil: Durch den Modellversuch könne die Möglichkeit einer „neuen Realität“ erprobt und eingeführt werden. „Wenn wir noch länger warten und tatenlos zuschauen, werden wir bald keine Unternehmen mehr haben, die nach der Pandemie wieder öffnen könnten“ sind sich die Vertreter der FDP in Oestrich-Winkel abschließend einig.

Mehr Informationen auf dieser Internetseite.

 

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