PM zu Antrag Informationssicherheit in Taunusstein

„Das kann uns doch nicht passieren!“ Bis vor kurzem war dies der Tenor in der deutschen Politik, wenn es um Cyberangriffe und Erpressungstrojaner ging. Alleine im letzten Jahr entstanden jedoch bei Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung mehr als 220 Milliarden Euro an Schäden durch Angriffe aus dem Netz.

Die öffentliche Verwaltung ist (leider) immer noch nicht als kritische Infrastruktur benannt, dementsprechend obliegt es jeder Kommune selber, inwieweit Sie sich hier vorbereitet bzw. schützt.  Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld musste wegen eines Verschlüsselungstrojaners vor kurzem den Katastrophenalarm ausrufen und auch unsere Nachbargemeinde Geisenheim kann berichten, wie schnell hohe Schäden entstehen, wenn einmal ein Angreifer erfolgreich ist, stellt Stefan Bergmann als Parteivorsitzender und IT-Sicherheitsexperte fest.

Dementsprechend wird die Fraktionsvorsitzende der FDP Taunusstein, Juliane Bremerich, einen Antrag zur Informationssicherheit in die Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Sitzung einbringen, in dem die Stadt Taunusstein verpflichtet wird, innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem nach Vorgaben des Bundesamts in der Informationstechnik (BSI) einzurichten.

„Das kann uns doch nicht passieren!“ Bis vor kurzem war dies der Tenor in der deutschen Politik, wenn es um Cyberangriffe und Erpressungstrojaner ging. Alleine im letzten Jahr entstanden jedoch bei Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung mehr als 220 Milliarden Euro an Schäden durch Angriffe aus dem Netz.

Die öffentliche Verwaltung ist (leider) immer noch nicht als kritische Infrastruktur benannt, dementsprechend obliegt es jeder Kommune selber, inwieweit Sie sich hier vorbereitet bzw. schützt.  Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld musste wegen eines Verschlüsselungstrojaners vor kurzem den Katastrophenalarm ausrufen und auch unsere Nachbargemeinde Geisenheim kann berichten, wie schnell hohe Schäden entstehen, wenn einmal ein Angreifer erfolgreich ist, stellt Stefan Bergmann als Parteivorsitzender und IT-Sicherheitsexperte fest.

Dementsprechend wird die Fraktionsvorsitzende der FDP Taunusstein, Juliane Bremerich, einen Antrag zur Informationssicherheit in die Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Sitzung einbringen, in dem die Stadt Taunusstein verpflichtet wird, innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem nach Vorgaben des Bundesamts in der Informationstechnik (BSI) einzurichten.

Dies wird sicherlich Geld kosten und auch manche Prozesse innerhalb der Verwaltung verändern, doch sind dies im Verhältnis zu den Millionenschäden bei einem erfolgreichen Angriff die geringeren Kosten. Die FWG sowie CDU haben sich innerhalb der Koalition dafür ausgesprochen und unser Bürgermeister Sandro Zehner unterstützt ebenfalls dieses Vorhaben. Gerade als Modellkommune für Verwaltungsdigitalisierung muß Taunusstein hier Vorbildcharakter zeigen. Der Anspruch, bis Ende 2024 eine Zertifizierung zu erreichen, geht weiter als die bisherigen Vorgaben der Landesverwaltung, sodass Taunusstein hier, mal wieder, Vorbildcharakter zeigt.